Niels Bohn Biographie
Niels Bohn, 1923 in Essen geboren, erhielt seine künstlerische Ausbildung auf den Kunstakademien in Karlsruhe und Düsseldorf bei den Holzschneidern Professor Leander Gampp und Otto Pankok. Die Neigung des Künstlers, Musik graphisch darzustellen, führte neben der klassischen Schwarzweiss – Technik zum mehrfarbigen Holzschnitt. Schwerpunkt seiner Kunstwerke war der Expressionismus. Ausdruck seiner Arbeiten sind die Begegnungen mit den Menschen und der Natur, sind Musikimpressionen und religiöse Themen. "Ich benutze das Holz in seiner Eigenart mit seiner Struktur " erklärte der Holzschneider. Seit 1967 lebte Niels Bohn in einem kleinen Dorf in Südbaden. Arbeiten von ihm wurden in den letzten Jahren in Deutschland der Schweiz und in Frankreich ausgestellt, wobei er auch einige Kunstpreise erhielt. Zahlreiche Blätter fanden ihre Liebhaber nicht nur hier, sondern auch in verschiedenen westeuropäischen Ländern und in den USA. Ende der achtziger Jahre wurden Rundfunk und Fernsehen auf ihn aufmerksam. Seine Bücher „Dreiklang einer Landschaft“ - „Verborgenes im Licht“ - „mein Rhöntagebuch“ -" Geräusche des Tals" sowie einige kleinere Auflagen waren ihm ein großes Anliegen. Die Manuskripte über die Provence, die Bretagne, sowie ein Aquarellband liegen vor. Nach seinem Tod im Februar 2001 verwaltet sein Sohn und Schüler Manuel Bohn das Lebenswerk von über 1000 Druckstöcken.